UNSERE PRESSEMITTEILUNGEN


Nichtkommerzielle Freiräume erhalten!

Zum drohenden Abriss des Haus Mainusch erklärt die Juso-Hochschulgruppe:

 

Sollte es aufgrund von baulichen Notwendigkeiten tatsächlich dazu kommen, dass das Haus Mainusch in seiner jetzigen Form nicht weiterbestehen kann, so soll dafür ein angemessener Ersatz (auch räumlicher Art) gefunden werden, an dem nicht kommerzielle studentische Kultur stattfinden kann. Ein Ort des individuellen Freiraumes, der als Treffpunkt und Veranstaltungsort dient, bleibt auch in Zukunft für die Entfaltung studentischer Kultur unverzichtbar.

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Mehr differenzieren, bitte! Statement der Juso-Hochschulgruppe zum heutigen offenen Brief

Zum heute veröffentlichten offenen Brief betreffend die Hochschulfinanzierung in Rheinland-Pfalz erklärt die Juso-Hochschulgruppe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz:

 

Völlig zu Recht prangert der offene Brief die unzureichende Finanzierung der Hochschulen an, die sich nun noch weiter verschlechtern soll, da die Schuldenbremse in der Landesverfassung weitere Einsparungen erzwingt. Gegen diese rigide Sparlogik wenden wir uns grundsätzlich – mit den im Brief genannten sinkenden Studierendenzahlen argumentiert demgegenüber nicht einmal die Landesregierung selbst. Auch im weiteren reiht sich im offenen Brief berechtigte Kritik neben sachlich fehlgehende, weswegen wir als Juso-Hochschulgruppe ihn nicht in vollem Umfang unterstützen können.

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Stellungnahme zu den Vorkommnissen im Rahmen des fclr

Das festival contre le racisme (fclr) des Allgemeinen Studierendenausschusses der Uni Mainz (AStA) fand vom 06. bis zum 10. Juli 2016 an der Johannes Gutenberg-Universitat Mainz statt. Dieses hatte als Schwerpunktthema Antiziganismus, weitere behandelte Themen waren antimuslimischer Rassismus, Critical Whiteness, sowie Intersektionalität.

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Die Kritik an der Frauenförderung der JGU ist sachlich falsch und inhaltlich unverständlich

In den vergangenen Tagen äußerte sich der Universitätsmitarbeiter Manuel Deis in einem 'offenen Brief', gerichtet an Universitätspräsident Krausch, kritisch in Bezug auf die Frauenförderung der Universität. Die Juso-Hochschulgruppe lehnt diese Kritik ab, da sie sachlich falsch ist und inhaltlich an der Realität vorbeigeht.

 

"Um zu sehen, dass Frauenförderung notwendig ist, müsste Herr Deis nur einmal aus seinem Büro schauen", sagt Zehra Bulut, ehemaliges Mitglied im Senatsausschuss für Gleichstellungsfragen und Studentin im Fachbereich 08. So beträgt der Frauenanteil der Studierenden im Fachbereich 08 (Mathematik, Physik, Informatik), in dem Herr Deis arbeitet, nur 38 %. Schaut man sich die Geschlechterverteilung im übrigen Fachbereich an, wird das Bild nicht besser: Nur 21% bei den Promovierenden, nur 12% wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und nur 7% Professorinnen. Dass beim Girl's Day/Boy's Day Mädchen und junge Frauen gerade in diesen Fachbereich eingeladen werden, dürfte in anbetracht der Zahlen nicht verwunderlich sein.

Die von Herrn Deis aufgestellte Behauptung, dass Männer an der Universität auf dem Rückzug seien, ist schlichtweg falsch. So ist es zwar richtig, dass der Frauenanteil bei den Studienanfänger*innen bei etwas mehr als 60% liegt, den Rest der Statistik verschweigt Herr Deis allerdings wohlweislich: Obwohl mehr Frauen als Männer ein Studium beginnen, sind Männer und Frauen bei den Promovierenden bereits wieder gleichauf, bei den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen sinkt der Frauenanteil bereits auf etwas mehr als 40%, bei den Professor*innen sinkt er bis auf 25%. Das Phänomen des sinkenden Frauenanteils, je höher man die Leiter hinaufschaut, zieht sich durch alle Ebenen der Universität, so auch durch die universitären Gremien. Auf 11 Dekane kommt eine Dekanin, im Senat beträgt der Frauenanteil 35%. In Anbetracht dieser Zahlen ist es nicht nur verständlich, sondern lobenswert, dass die Universität so viele Programme zur Frauenförderung unterhält und insbesondere zur Unterstützung und Beratung von Frauen, die eine Wissenschaftskarriere anstreben.

 

Die Kritik, die Herr Deis gegenüber der Frauenbibiliothek des AlleFrauen-Referates des Allgemeinen Studierendenausschusses ausübt, ist in der Sache nicht korrekt und darüber hinaus unangebracht. Das AlleFrauen-Referat verfügt, wie alle anderen Autonomen Referate des AStA, über ein jährliches Budget, über das es frei verfügen kann. Dass es einen Teil dieses Budgets in den Unterhalt und die Erweiterung einer sehr umfangreichen Bibliothek investiert, hält die Juso-Hochschulgruppe für begrüßenswert. Auch Männer können sich jederzeit alle Medien der Frauenbibliothek per Fernleihe ausleihen. Darüber hinaus gibt es auch als Mann die Möglichkeit, die Bibliothek an einem Tag der offenen Tür zu besichtigen. In den mehr als 20 Jahren des Bestehens der Frauenbibliothek, hat allerdings noch kein Mann von diesem Recht Gebrauch gemacht. Die von Herrn Deis behauptete Ungerechtigkeit für männliche Studierende in der Finanzierung der Frauenbibliothek besteht demzufolge nicht. "Wenn sich Herr Deis so sehr von den finanziellen Ungerechtigkeiten im Leben der Studierenden betroffen fühlt, könnte er sich ja als Nächstes des skandalösen Umstands annehmen, dass sein Job-Nahverkehrsticket als Mitarbeiter der Universität durch die Campus-Parkgebühren der Studierenden querfinanziert wird", so Robert Herr, studentisches Senatsmitglied.

 

Dass Herr Deis, der an seinem Arbeitsplatz im Fachbereich 08, Teil einer 88% starken männlichen Mehrheit ist, von einer zu fördernden männlichen Minderheit spricht, ist grotesk. Dass sein 'offener Brief' unterdessen im Internet und der Blogosphäre von radikalen Maskulinisten und Frauenhassern gefeiert wird[1], hätte er vorraussehen können.

 

Die Juso-Hochschulgruppe bekennt sich zur Notwendigkeit des Feminismus sowie zur Gleichstellung der Geschlechter und unterstützt die Universitätsleitung in ihrem Bestreben, die Universität zu einem Raum der Gleichstellung, der Diversität und frei von Diskriminierung zu machen.

 

 

[1] Siehe unter anderem: http://genderama.blogspot.de/2016/05/vermischtes-vom-2-mai-2016.html

 

Anmerkung: Alle statistischen Daten in dieser Pressemitteilung beziehen sich auf Erhebungen und Datensätze der Universität selbst, oder auf Zahlen des Frauenbüros der Universität Mainz.

 

Wieviel Plus steckt in Erasmus+?

Am 12. April verabschiedete das europäische Parlament den Beschluss über die Verbesserung des Programmes Erasmus+, das bereits 2014 entstanden war. Erasmus+ verbessert die Mobilität junger Menschen, für die fortan bereits ein Praktikum ab 2 Monaten im Ausland finanziell unterstützt wird, worunter nun auch die Lehramtsassistenz zählt. Alle Studierenden können in jedem Studiumszyklus bis zu 12 Monaten ihr Studium im Ausland absolvieren und das ab sofort auch im nicht-europäischen Ausland und ihnen werden Online-Sprachkurse zur Verfügung gestellt. Die Juso-HSG begrüßt diese und weitere Änderungen, sieht jedoch noch Verbesserungsbedarf.

 

„Wenn Sprachkenntnisse und Auslandsaufenthalte im Curriculum von Arbeitgeber*innen standardmäßig vorausgesetzt werden, dann muss das umfassende bildungspolitische Konsequenzen haben, denn Bildung ist ein Menschenrecht.“, sagt Kathleen Tetsch, Sprecherin der Juso-Hochschulgruppe. Erasmus+ muss für alle Menschen gleichermaßen zugänglich sein, weshalb diverse Schranken weiterhin abgebaut werden müssen. Es ist ein Trend zu beobachten, dass immer mehr junge Menschen europa- und weltweit mobil werden. Gleichzeitig bestehen hohe Abbrecherquoten über den gesamten Bildungssektor hinweg, eine Jugendarbeitslosigkeit von EU-weit 19,4% und ein Missverhältnisses zwischen Angebot und Nachfrage. Des Weiteren ist Erasmus+ noch nicht inklusiv genug und benachteiligte Gruppen, wie sozioökonomisch schwache Menschen, Menschen mit Behinderung oder Menschen mit Migrationshintergrund haben ein großes Nachsehen in der Bildung. Robert Herr, studentisches Senatsmitglied, merkt zudem an, dass „Erasmus+ nicht nur für Hochschulstudent*innen ist. Bedenkt man, dass lediglich 1% junger Menschen in dualen Berufsausbildungen an dem Programm teilnehmen, so muss die Chancengleichheit für die Teilnahme an diesem Programm erst einmal grundlegend evaluiert und bedarfsgerecht angepasst werden.“

 

Die Juso-HSG fordert daher, Erasmus+ besonders für diskriminierte Gruppen sichtbarer zu machen und diese gezielter anzusprechen, den Antragsprozess transparenter und einfacher zu gestalten und eine von Grund auf ökonomische Gebundenheit an das Programm abzubauen. Dies betrifft u.a. die Verringerung der sprachlichen und kulturellen Schranken durch das kostenlose Bereitsstellen von Sprach- und Kulturkursen an den teilnehmenden Universitäten und das Anpassen dieser Kursangebote an die studentische Nachfrage. Elisabeth Straubinger, Sprecherin der Juso-Hochschulgruppe betont hierzu: „Ein Auslandsaufenthalt ist nicht nur damit verbunden, die beruflichen Chancen zu erhöhen. Erasmus+ bedeutet vielmehr die Überwindung monoperspektivischer Denk- und Handlungsmuster und die besondere Möglichkeit, Toleranz praktisch zu erlernen.“ Des Weiteren setzen wir uns für Flexibilität in den Anforderungen und im Anerkennungssystem der Leistungen im Studium und Praktikum ein. Schließlich müssen insgesamt angemessene finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, damit potentielle Teilnehmer*innen das Programm wahrnehmen und sich selbst informieren können.

Juso-Hochschulgruppe entsetzt über Umgang des AStA mit Daten

In den vergangenen Wochen wurden zwei ehemalige AStA-Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Juso-Hochschulgruppe, die bereits im Frühjahr aus dem AStA ausgeschieden waren, von aktuellen Referent*innen des schwarz-grünen AStA um die Zugangsdaten für den AStA-Twitter-Account gebeten. Zudem hatten die beiden ehemaligen Juso-Referenten nach ihrem Ausscheiden über Monate hinweg Zugriff auf den Facebook-Account des AStA.

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Pressemitteilung der Juso-HSG zum Rücktritt von zwei Mitgliedern des AStA-Vorstandes

Durch den Rücktritt des CampusGrün-AStA-Vorsitzenden und der RCDS-AStA-Finanzreferentin ist der AStA in einer besonders kritischen Phase handlungsunfähig geworden. So können z.B. keine Überweisungen mehr getätigt werden und der AStA kann nicht ohne Weiteres seinen weiteren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Dritten nachkommen. Konkret bedeutet das z.B., dass die Semesterticket-Rückerstattungen durch das Behindertenreferat und des Arbeitsbereichs für Verkehr nicht getätigt sowie Finanzhilfen für in Not geratene Studierende nicht ausgezahlt werden können. Außerdem wurde dadurch die Durchführung der finanziell aufwändigen Semester-Eröffnungsfete (SÖF) am kommenden Donnerstag gefährdet.

 

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Positionspapier der Juso-HSG zur Flüchtlingshilfe an der Uni Mainz

Die Universität und ihre studentischen Strukturen sind Teil der Gesellschaft. Deshalb haben auch diese die Aufgabe, Geflüchtete willkommen zu heißen und in die gesellschaftlichen Strukturen zu integrieren. Deutschland als eines der reichsten Länder der Erde hat eine besondere Verantwortung gegenüber Menschen in Not. Wir fordern daher alle Parteien und Entscheidungsträger*innen dazu auf, sich dieser Verantwortung bewusst zu werden und die Rahmenbedingungen für einen humanen Umgang mit Geflüchteten zu schaffen. Bildung ist ein Menschenrecht und muss deshalb auch für Geflüchtete zugänglich sein. Wir begrüßen bisherige Initiativen ausdrücklich und unterstützen diese in ihrer Arbeit. Diese Hilfe kann nur ein Anfang sein; daher fordern wir, dass diese konsequent ausgebaut wird und rufen alle Studierenden dazu auf, mitzuhelfen.

 

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Juso HSG kritisiert Iranreise Gabriels

Die Juso Hochschulgruppe spricht sich gegen Gabriels Besuch in Teheran aus. „Durch den Zeitpunkt der Reise noch vor dem Atom-Deal zeigt der Bundeswirtschaftsminister, worum es bei dem Deal eigentlich geht – die Interessen deutscher Unternehmen“, so Robert Herr, studentisches Senatsmitglied. Auf breite Ablehnung stößt die allgemeine Missachtung der Menschenrechtssituation in dem Land und dass im Zuge wirtschaftlicher Interessen einfach über die gravierende Diskriminierung von Frauen, die Verfolgung Homosexueller und die Drohgebärden gegenüber Israel hinweggesehen werde.


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Neuer schwarz-grüner AStA an der Uni Mainz: Inhaltslos, ideenlos, ziellos

In der Nacht von Montag auf Dienstag hat sich der neue schwarz-grüne AStA der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, bestehend aus dem RCDS und CampusGrün, konstitutiert. „Wir erleben ein Stück Hessen jetzt auch an der Uni Mainz“, erklärt Anna Keller, Sprecherin der Juso-Hochschulgruppe. „Der Koalitionsvertrag macht deutlich, dass es sich bei der Koalition um ein reines, unpolitisches Zweckbündnis handelt. Viele Themen wurden ausgeblendet oder es wurde eine mehr als schwammige Kompromisslinie ‚gefunden‘.“


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CampusGrün bricht AStA-Koalition

Am Montag, den 27. April, hat unsere Koalitionspartnerin CampusGrün die Zusammenarbeit im AStA aufgekündigt. Vorangegangen waren Kontroversen um antisemitisches Verhalten einer CampusGrün-Referentin, von denen diese sich nicht distanzieren wollte. Koalitionsintern war es zu Auseinandersetzungen gekommen, nachdem die betreffende Referentin mit AStA-Geldern eine Veranstaltung finanziert hatte, die einem Sprecher der umstrittenen „Uhuru-Bewegung“ ein Podium zur Verfügung stellte. Die „Uhuru-Bewegung“ unterstützt u. a. terroristische Organisationen ideologisch und infrastrukturell und ist in ihrer Programmatik zweifellos antisemitisch. Darüberhinaus war die Referentin bereits zuvor durch antisemitische und verschwörungstheoretische Aussagen in sozialen Netzwerken in Erscheinung getreten.

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Kritik an geplanten Langzeitstudiengebühren

In einem Gespräch mit dem Trierer Volksfreund hat sich CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner für die Wiedereinführung der Langzeitstudiengebühren sowie eine Abschaffung der Gebührenfreiheit für KiTas ausgesprochen.

 

Die Juso-HSG sieht in diesen Forderungen einen deutlichen Rückschritt in der Bildungspolitik. „Die Abschaffung der Langzeitstudiengebühren zum Wintersemester 2011/12 waren ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem gebührenfreien Studium und einem sozial gerechteren Bildungssystem“ meint AStA-Pressereferent Dominic Glock. Eine Wiedereinführung dieser hätte eine deutliche Belastung für einkommensschwächere Studierende zur Folge und benachteilige nicht nur „Bummelstudenten“, wie die CDU-Landesvorsitzende Langzeitstudierende bezeichnete. Insbesondere Studierende, die nebenher arbeiten oder sich sozial engagieren und dadurch ihr Studium nicht in der Regelstudienzeit bewerkstelligen können, würden durch diese Regelung benachteiligt. 

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Für 100 % Gleichstellung! 

Der 8. März ist der Internationale Weltfrauentag. Rund um dieses Datum werden auch 2015 viele Veranstaltungen organisiert, Demonstrationen vorbereitet und bei einer zentralen Kundgebung in Berlin für gleiche Rechte für Frauen* eingestanden.

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Ein Schritt in die falsche Richtung 


Mit 115.000 Euro in den Miesen, wenn alles wirklich gut läuft. Einmal durch eine Prüfung fallen und es kann noch teurer werden. So sieht der neue Studiengang der Humanmedizin an der Hochschule Brandenburg  aus. Da ist der Kredit über 80.000 Euro, den eine Partnerklinik zur Verfügung stellt, nur ein kleiner Trost. Den Kredit gibt es natürlich nur, wenn sich die Absolvent*innen verpflichten, nach ihrem Abschluss hier zu arbeiten. Trotzdem ist der Andrang groß. Laut Ärzteblatt (Nr 1/23. Januar 2015) gab es mehr als 400 Bewerber*innen auf die 46 Studienplätze. 


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Solidarisieung mit dem Inter I

Wir setzen uns seit Jahren für bezahlbaren Wohnraum ein und verurteilen es sehr, dass mit dem Inter I das einzige vom BAföG-Satz gedeckte Studierendenwohnheim geschlossen wird, ohne eine preisgünstige Alternative anzubieten. Die Schließung des Wohnheims und die hohen Preise in den anderen Wohnheimen des Studierendenwerks werden die Wohnungsnot in Mainz nur noch verstärken.

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Gründung einer Arbeitsgemeinschaft zum Rheinland-Pfalz-Ticket

Vor zwei Wochen wurde im AStA der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gemeinsam mit anderen Studierendenschaften aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland eine Arbeitsgemeinschaft zum Thema Rheinland-Pfalz-Saarland-Ticket gegründet. 

Hierzu erklärt Jascha Scholer, Verkehrsreferent im AStA und Mitglied der Juso-Hochschulgruppe: „Wir setzen uns auch weiterhin dafür ein, dass mit der DB über ein landesweites Semesterticket verhandelt werden kann. Hierzu möchten wir im Januar eine Umfrage zum Thema an allen Hochschulen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland durchführen. Dadurch haben erstmals über 120.000 Studierende die Möglichkeit, ihre Meinung zum Rheinland-Pfalz-Saarland-Ticket abzugeben. Teil der Umfrage soll auch der Link zu einer Petition sein. Die so gesammelten Unterschriften wollen wir gemeinsam mit einem Unterstützer*innenschreiben, für welches wir die Oberbürgermeister, Verantwortliche von Studierendenwerken und Universitätspräsidenten gewinnen wollen, an die Landesregierung übergeben.“

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Lockerung des Kooperationsverbotes

Gemeinsame Pressemitteilung zur Lockerung des Kooperationsverbotes der Juso-Hochschulgruppen in Rheinland-Pfalz und der Juso-Hochschulgruppe Mainz. 

Zur Abschaffung des Kooperationsverbotes erklärt Sophia Kuhnle, Landeskoordinatorin der Juso-Hochschulgruppen RLP: "Wir sind erleichtert, dass das Kooperationsverbot gelockert und für Hochschulen endlich aufgehoben wurde. Der desolaten Finanzlage vieler Universitäten in Deutschland kann so besser entgegengewirkt werden. Eine gute Lehre ist nur in ausfinanzierten Hochschulen möglich. Wir hoffen jetzt, dass der Bund eine breite Förderung der Hochschulen anstrebt und nicht etwa eine Neuauflage der Exzellenzinitiative startet."

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Jübiläum - Zwanzig Jahre Mauerfall

Am Sonntag, dem 9. November, jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Anlässlich dieses historischen Jubiläums erklärt Jana Schneiß, Sprecherin der Juso-Hochschulgruppe: „Der Fall der Berliner Mauer leitete das Ende des DDR-Unrechtsstaates ein und wird deshalb zu Recht gefeiert. Jedoch ist die Grenze, die Deutschland teilte, auch 25 Jahre nach dem Mauerfall und der anschließenden Wiedervereinigung noch deutlich sichtbar. Zu nennen sind hier beispielsweise die deutlichen Lohnunterschiede zwischen Ost und West. Doch auch in unserer hochschulpolitischen Arbeit an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird die unterschiedliche Sozialisation einer Generation deutlich, die nie in einem geteilten Deutschland aufgewachsen ist. Deshalb ist es wichtig, dass wir weiterhin an einer völligen Aufhebung der mittlerweile unsichtbaren Grenze zwischen den alten und den neuen Bundesländern arbeiten.“

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