AStA vernachlässigt den Arbeitskreis "Geflüchtetenhilfe"

Letzten Herbst hat der AStA der Uni Mainz den Arbeitskreis "Geflüchtetenhilfe" gegründet. Dieser sollte durch Aktionen und Veranstaltungen Geflüchtete bei der Aufnahme eine Studiums unterstützen, entsprechende Organisationen vernetzen und die geplante Unterbringung von Geflüchteten auf dem Campus begleiten.

 

 

Leider hat es sich damit auch schon. Bisher zeigt der grün-schwarze AStA aus CampusGrün und dem Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) kein weiteres Engagement in diesem Arbeitskreis. Bis auf die ersten Treffen haben kaum Referent*innen von CampusGrün oder dem RCDS an den AK-Sitzungen teilgenommen. Einzig die autonomen Referate, beispielsweise das Referat für die Belange ausländischer Studierender, sind regelmäßig anwesend. Letztendlich fand in den letzten Wochen kein einziges Treffen mehr statt, auch eine geplante Veranstaltung wird immer wieder verschoben, da es Probleme bei der Raumfindung gibt. Auch ist der Informationsfluss vom grün-schwarzen AStA zu den Mitgliedern des Arbeitskreises faktisch nicht gegeben. So wird beispielsweise kaum darüber berichtet, an welchen themenbezogenen Treffen der AStA teilnimmt, was dort diskutiert wird und wie sich der AStA konkret einbringt. Für Nicht-Studierende oder Menschen, die nicht Teil des Arbeitskreises sind, gibt es keine Möglichkeit sich über die Arbeit des AStAs zu diesem Thema zu informieren.

 

 

Mit Blick auf das Wahlprogramm wundert uns diese Tatenlosigkeit, wurden geflüchtete Studierende doch im grün-schwarzen Koalitionsvertrag explizit als ein zentrales Thema aufgegriffen. Wann wird der schwarz-grüne AStA endlich aktiver? Wir fordern die Referent*innen von CampusGrün und dem RCDS auf, im Arbeitskreis "Geflüchtetenhilfe" aktiv mitzuarbeiten, ihn stärker zu unterstützen und zu diesem Thema konkret zu arbeiten.